Bio Leinsamenmehl

Ballaststoffreich und vielseitig – Leinsamenmehl unterstützt die Verdauung und ist reich an Omega-3 Fettsäuren.

  • Unterstützt den Darm
  • Reguliert den Blutzuckerspiegel
  • Gut für die Gelenke
  • Reguliert die Verdauung
  • Grosse Wirkung auf unseren Stoffwechsel
  • Hervorragende Eiweissquelle für Vegetarier und Veganer

WOO® Leinsamenmehl –
ballaststoffreich & vielseitig einsetzbar

Fein vermahlen und ballaststoffreich – Leinsamenmehl ist eine natürliche Unterstützung für Verdauung und Sättigung. Lässt sich einfach in Brot, Gebäck, Müslis oder Smoothies einarbeiten.

Wissenswertes

Leinsamenmehl

Bereits vor 5000 Jahren schätzte man im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient Leinsamen als wertvolle Nahrungsquelle. Erst im Laufe der Zeit fanden die kleinen Samen ihren Weg nach Europa. Heutzutage sind sie im Handel als ganze Samen, geschrotet oder zu feinem Mehl vermahlen, erhältlich.
Leinmehl besteht zu mehr als einem Drittel aus wertvollen verdauungsfördernden Ballaststoffen, ist zudem reich an pflanzlichem Eiweiß und enthält obendrein noch wertvolle Omega-3 Fettsäuren, welche gefäßschützend und antientzündlich wirken. Nährstoffmäßig punktet Leinmehl auch mit einem hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Magnesium, Zink und Selen, Natrium, Spurenelementen und den Vitaminen A, B1, B2, B3, B5, B6, B11, B12, C, D, E, K, Folsäure und Biotin. Die im Leinmehl enthaltenen Lignane, welche zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, haben eine starke antioxidative Wirkung und tragen somit zur allgemeinen Zellgesundheit bei, die enthaltenen Schleimstoffe fördern zudem die Darmgesundheit.

Positive Eigenschaften von WOO® Leinsamenmehl
  • Reguliert den Blutzuckerspiegel
  • Hilft bei Verstopfung
  • Unterstützt den Darm
  • Reguliert die Verdauung
  • Schützt die Schleimhäute im Magen und Darm
  • Wirkt positiv auf den Fett- und Cholesterinstoffwechsel
  • Wirkt positiv auf das Herz-Kreislauf-System
  • Gut für das Gehirn
  • Gut für die Gefäße
  • Gut für die Gelenke
  • Hilft bei chronisch entzündlichen Krankheiten
  • Grosse Wirkung auf unseren Stoffwechsel
  • Können hemmend gegen Krebszellen wirken
  • Hervorragende Eiweissquelle für Vegetarier und Veganer
Inhaltsstoffe & Nährwertangaben
in 100 g Pro Portion 15 g
Brennwert 1384 kJ 208 kJ
334 kcal 50 kcal
Fett 13 g 1.95
davon gesättigte Fettsäuren 1.5 g 0.23 g
Kohlenhydrate 5.4 g 0.8 g
davon Zucker 0.7 g 0.1 g
Ballaststoffe 36.5 g 5.5 g
Eiweiss 31 g 4.65 g
Salz 0.13 g < 0.02 g
Anwendungsempfehlung

Wer seine Verdauung anregen möchte und gleichzeitig einen Sattmacher braucht, kann direkt morgens mit einem Löffel Leinsamen starten. Pro Mahlzeit sollte jedoch nicht mehr als 15 Gramm zu sich genommen werden.

Mit der Hilfe von Leinsamenmehl kann ebenfalls ein Hausmittel zur Reinigung des Darms hergestellt werden. Dazu wird einfach ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Leinsamenmehl vermischt und über Nacht stehen gelassen. Diese Mischung wird dann am Morgen anstelle des Frühstücks zu sich genommen. Um einen signifikanten Effekt zu erzeugen, sollte dies über einen Zeitraum von 3-4 Wochen praktiziert werden. Parallel dazu sollte in dieser Zeit ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Tag) sowie genügend Obst und Gemüse konsumiert werden. Auf diese Weise reinigt man den eigenen Darm von Rückständen und Parasiten und sorgt für ein gesundes Verdauungssystem sowie eine gesunde Darmflora. Darüber hinaus werden damit zahlreiche Krankheiten im Magen-Darm-Trakt vorgebeugt. Auch nach diesem Zeitraum solltest du dich selbstverständlich weiter gesund ernähren.

Kombination
Leinsamenmehl mit gefriergetrocknetem Bio Brokkoli Pulver gemischt, ergibt eine gesunde Suppe.

 

 

Herkunft

Bereits vor 5000 Jahren schätzte man im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient Leinsamen als wertvolle Nahrungsquelle. Erst im Laufe der Zeit fanden die kleinen Samen ihren Weg nach Europa

Studien

Leinsamen wurde bereits 2013 in einer Übersichtsarbeit als «wunderbare Verteidigungswaffe gegen einige schwerwiegende Krankheiten» bezeichnet. Zwischenzeitlich bestärken zahlreiche weitere Studien dieses aussergewöhnlich hohe gesundheitsfördernde Potential von Leinsamen bei vielen Krankheiten.
Es sind eine Vielzahl an Studien zu Leinsamen online verfügbar. Einige der wichtigsten sind hier aufgeführt.

Brustkrebs: Jede 10. Frau in der Schweiz, in den USA sogar jede 8. Frau, wird in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Die Gesamtheit zahlreicher Studien zeigt, dass die regelmässige Einnahme von Leinsamen wohl vor allem Aufgrund seines hohen Lignangehaltes zu einer deutlichen Senkung des Erkrankungsrisikos für Brustkrebs führen kann. Doch nicht nur das, Phytoöstrogene, wie sie im Leinsamen enthalten sind, können bei Brustkrebspatientinnen nach den Wechseljahren auch das Risiko, Metastasen oder Zweittumore zu entwickeln und zu sterben, um bis zu 40 Prozent senken.

Prostatakrebs: Ähnlich gute Resultate wie zu Brustkrebs existieren auch zu Prostatakrebs.

Herzkreislauferkrankungen: Eine 2010 veröffentliche Übersichtsarbeit zitiert zahlreiche grosse Studien, deren Gesamtheit auf eine starke Schutzwirkung von Leinsamen bzw. dem Inhaltsstoff ALA gegenüber Herzkreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose) deutet. Diese Wirkung von Leinsamen wird als pleiotroph bezeichnet, d.h. sie kommt durch verschiedene Effekte gleichzeitig zustande, – durch Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinsenkung, Entzündungshem-mung und Gerinnungsverbesserung.

Diabetes mellitus: In einer 2011 veröffentlichen Studie bewirkte die Einnahme von nur 10 g (= 1 Esslöffel) gemahlenem Leinsamen täglich während einem Monat bereits die Senkung des Nüchternblutzucker um 19,7% und des Langzeitzuckerwertes HbA1c um 15,6%. Eine deutliche Senkung des Gesamtcholesterins (14,3 %), der Triglyceride (17,5 %), des Low-Density-Lipoprotein-Cholesterins (21,8 %) und des Apolipoproteins B sowie ein Anstieg des High-Density-Lipoprotein-Cholesterins (11,9 %) waren ebenfalls zu beobachten. Im Journal of Laboratory and Clinical Medicine wurde über eine Tierstu-die berichtet, in der gezeigt wurde, dass ein bestimmtes Leinsamen-Lignan die Entstehung von Typ-II-Diabetes um 80 % reduziert hat. Leinsamen kann die Insulin-Resistenz senken.

Bluthochdruck: Eine 2013 in der renommierten Fachzeitschrift «Hypertension» veröffentlichte Studie zeigt besonders verblüffend gute Resultate einer regelmässigen Leinsameneinnahme, von welcher in der medizinischen Fachwelt jedoch sehr wenig Notiz genommen wird. Diese Intervention war eine prospektive, doppelblinde, placebokontrollierte, randomisierte Studie, was einem hohen Qualitätsstandard entspricht. Die Probanden – alles Bluthochdruckpatienten -wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt heimlich jeden Tag einen Esslöffel gemahlenen Leinsamen. Nach sechs Monaten waren die Teilnehmer, die das Placebo gegessen hatten, zu Beginn hypertensiv und blieben es auch, obwohl viele von ihnen eine Reihe von Blutdrucktabletten einnahmen. Der Blutdruck der Leinsamengruppe sank durchschnittlich von 158/82 auf 143/75 mmHg. Eine Senkung des diastolischen Blutdrucks um 7 mmHg hört sich vielleicht nicht nach viel an, aber es ist davon auszugehen, dass dies im Laufe der Zeit zu 46 Prozent weniger Schlaganfällen und 29 Prozent weniger Herzerkrankungen führt. Diese Blutdruck-senkung durch nur einen Esslöffel Leinsamen täglich ist sogar stärker als diejenige durch gängige blutdrucksenkende Medikamente. Der blutdrucksenkende Effekt von Leinsamen konnte in weiteren Studien bestätigt werden.

Cholesterinsenkung: Auch die cholesterinsenkende Wirkung von Leinsamen ist pleiotroph und so ausgeprägt, dass beispielsweise die kanadische Regierung seit 2017 erlaubt, dass auf entsprechenden leinsamenhaltigen Lebensmitteln die gesundheitsbezogene Angabe gemacht werden darf: «gemahlene (ganze) Leinsamen helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, der ein Risikofaktor für Herzkrankheiten ist.»

Gewichtskontrolle: Obwohl Leinsamen eine sehr kaloriendichte Ölsaat darstellen (100 g = 534 kcal, konnte ich in den vielen Studien, welche mit Leinsamen durchgeführt wurden, von keiner Gewichtszunahme lesen, welche hierdurch entstanden wäre. Im Gegenteil in einer kleinen Studie mit übergewichtigen Prädiabetikern , bei welcher die relativ hohe Menge von 40 g Leinsamen täglich verabreicht wurde, konnte nach 16 Wochen sogar eine Gewichts- und Taillenumfangsreduktion festgestellt werden. Auch in einer Übersichtsarbeit 2017, welche 45 Studien analysierte, wurde festgestellt, dass die zusätzliche Einnahme von Leinsamen, welche eigentlich kalorienrechnerisch zu einer Gewichtszunahme führen sollte, statistisch zu einer Gewichtsreduktion beiträgt, so auch als Nebeneffekt in einer erfolgreichen Studie, welche bei Fettleberpatienten durchgeführt wurde.

Periodenbeschwerden/ periodenabhängiges Brustspannen/Wechseljahrbeschwerden: In der Zeitschrift Obstetrics and Gynecology heisst es 2002, dass der tägliche Verzehr von 40 Gramm Leinsamen «…genauso wirksam ist wie schulmedizinische Hormonpräparate (Östrogen-Progeste-ron) um leichte Wechseljahrbeschwerden zu verbessern…».
In einer anderen randomisierten Studie erhielten 116 junge Frauen mit schwerer zyklischer Mastalgie – also schweren Brustschmerzen während der Menstruation – über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder täglich einen Muffin, der etwa dreieinhalb Esslöffel Leinsamen enthielt, oder einen «Placebo-Muffin». Sie wurden einige Zyklen lang beobachtet. Es gab zwar einen gewissen Placebo-Muffin-Effekt, aber in der Leinsamengruppe wurde eine signifikant stärkere Verringerung von Brustschmerzen, Brustschwellungen und Verhärtungsbildung in der Brust festgestellt. Eine weitere Studie mit iranischen Frauen zeigte eine ähnlich gute Wirkung. Die kanadische Society of Obstetricians and Gynaecologists kam aufgrund dieser Studienresultate zum Schluss: «Leinsamen in der Ernährung sollte als Erstlinientherapie für [menstruelle] Brustschmerzen in Betracht gezogen werden». Erst dann sollten Medikamente in Betracht gezogen werden, wenn Leinsamen nicht wirkt.

Antiinflammatorische Wirkung/entzündliche Erkrankungen: Leinsamen hat nachgewiesene antientzündliche Wirkungen, welche bei einer Vielzahl von inflammatorischen Erkrankungen (Rheuma, Arteriosklerose, Multiple Sklerose…) nützlich sein könnten. Im Vergleich zu einer jüngeren Bevölkerung weisen ältere Menschen höhere Konzentrationen an entzündungsfördernden Oxylipinen auf, was die höheren Entzündungswerte in dieser älteren Bevölkerungsgruppe erklären könnte. Es hat sich gezeigt, dass eine Nahrungsergänzung mit Leinsamen das Gleichgewicht zwischen entzündungsfördernden und entzündungshemmenden Oxylipinen korrigiert und somit eine gesunde Wirkung auf den Alterungsprozess haben kann.
Prostatavergrösserung: In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie wurde festgestellt, dass Phytonährstoffe aus Leinsamen genauso gut die Symptome einer gutartigen Prostatavergrösserung lindern können, wie zu diesem Zweck eingesetzte schulmedizinische Medikamente (Alpha1A-Adrenozeptor-Blocker und 5Alpha-Reduktase-Hemmer), ohne dass deren Nebenwirkungen zu befürchten zu wären.

Darmflora: Die enorme Bedeutung einer intakten Darmflora wurde bereits mehrfach erwähnt. Wir profitieren von einer intakten Mikrobenwelt in unserem Dickdarm bei der Verwertung von Leinsamen, andererseits trägt Leinsamen zur Stabilisierung unseres Darmikrobioms bei. In einer Studie veränderte sich die Darmflora von Mäusen durch die Fütterung mit Leinsamen in der Weise, dass sie vor ernährungsbedingtem Übergewicht geschützt waren.

Hautgesundheit: In einer 12-wöchigen, randomisierten, doppelt verblindeten Studie an gesunden weiblichen Freiwilligen mit empfindlicher Haut – ein sehr häufiges Thema – wurde eine Verbesserung der Hauteigenschaften durch Einnahme von Leinsamenöl festgestellt. Hierbei entsprach die täglich eingenommene Ölmenge lediglich etwa der Menge von 1.5 Teelöffeln Leinsamen. Es wurde ein signifikanter Rückgang der Hautempfindlichkeit, des transepidermalen Wasserverlusts, der Hautrauhigkeit und der Schuppung bei gleichzeitiger Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und der Hautglätte festgestellt.

Gehirngesundheit: eine Reihe von Tierstudien legt nahe, dass Leinsamen auch eine hilfreiche Wirkung bei Gehirnentwicklung und Gehirnfunktion haben könnten, vor allem aufgrund seines hohen Gehaltes an ALA.

Osteoporose: Unser Knochenstoffwechsel ist sehr komplex und betrifft nicht nur Kalzium und Vitamin D. Eine Tierstudie mit Leinsamenöl, welche 2009 veröffentlicht wurde, gab deutliche Hinweise, dass Leinsamen sehr wertvoll sein könnte zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Diese positiven Effekte auf die Knochengesundheit konnte auch für gemahlenen Leinsamen gezeigt werden.

Leinsamenpulver – perfekt ergänzt mit Brokkolipulver

Gemeinsam mit unserem WOO® Bio Brokkolipulver wird Leinsamenmehl zu einer nährstoffreichen, gesunden Suppe.